Ängste

Ängste sind wohl jedem Menschen hinreich bekannt und viele haben mit ihren Ängsten zu kämpfen. Es gibt viele Formen der Angst, hier nur ein paar Beispiele: Angst vor der Angst, vor engen Räumen, Angst vor Ablehnung, vor dem Alleinsein, vor dem Erröten etc. Sie fühlen sich innerlich angespannt, denken häufig negativ und leiden unter mangelndem Selbstvertrauen.

Die Gehirnforschung unterscheidet zwischen „Denkhirn“ und „Fühlhirn“: Unsere Denkprozesse finden im Großhirn statt, die Gefühle hingegen im sogenannten „limbischen System“. Das limbische System spielt also auch bei der Entstehung von Ängsten eine Schlüsselrolle. Grundsätzlich ist Angst eine gesunde, positive Reaktion, die uns davor schützen soll unnötige Gefahren einzugehen. Wenn eine Gefahr droht, sorgt sie dafür, dass wir uns vollständig auf diese Situation konzentrieren und so wahrscheinlicher abwenden können. Mögliche Gefahren werden von unserem Gehirn sehr subjektiv beurteilt und es gibt von Mensch zu Mensch sehr große Unterschiede. Während der eine gelassen eine Rede hält, „stirbt“ ein anderer dabei vor Angst.

Lähmende Angst ist nicht zu verwechseln mit leistungssteigerndem Lampenfieber, das auch routinierte Profis vor einem Auftritt haben. Ein gewisses Maß an Angst in einer Situation macht uns leistungsfähig, sorgt dafür, dass wir unsere Ressourcen auf den Punkt genau abrufen können. Wird die Angst allerdings zu groß, dann blockiert sie uns.

Angst wird in den meisten Fällen erlernt. Durch Erfahrungen lernen wir, dass bestimmte Situationen bedrohlich sind. Dabei ist es oft schon ausreichend, das in einer Erzählung eine Situation als gefährlich geschildert wird, um mittels innerer Verarbeitungsmechanismen eine Angst zu generieren.

In der Regel arbeiten die Verarbeitungsmechanismen, das limbische System, sehr gut. Allerdings kann es in manchen Situationen überlastet sein und negative Erfahrungen bleiben im limbischen System hängen. Diese nicht verarbeitete Erfahrung kann dazu führen, dass wir in ähnlichen Situationen Angst entwickeln. Die Angst vor Zahnbehandlungen liegt bei 86% der Angstpatienten begründet in einer traumatischen Erfahrung beim Zahnarzt.

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